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Was ist ein Rennrad?
Inhalt 1. Wie ist ein Rennrad aufgebaut? 2. Darf Ich ein Rennrad im Straßenverkehr nutzen Als Rennrad bezeichnet man speziell angefertigte Fahrräder, welche für den Gebrauch bei Radrennen erstellt wurden. Der Unterschied zu einem herkömmlichen Fahrrad liegt vor allem in der Bauweise. Bei einem Rennrad ist diese um einiges leichter und stabiler. Dadurch kommt es zu besonderen Fahreigenschaften, welche für den Sport mit einem Rennrad äußerst wichtig sind. Wie ist ein Rennrad aufgebaut? Zunächst einmal das Grundgerüst: Als Rahmen für die heutigen Rennräder werden die sogenannten Diamantrahmen verwendet. Als Material dienen hierbei Stahl, Aluminium, Carbon und Titan.
Der Lenker eines Rennrades gehört zu den wichtigsten Bestandteilen des Rades. Er wird als Bügellenker bezeichnet und ist um einiges schmaler, als bei einem üblichen Fahrrad. Zudem erlaubt es verschiedene Einstellungen, bzw. Griffpositionen, welche dem Fahrer angepasst werden müssen. Bei der Anfertigung eines Lenkerbügels dient die Schulterbreite des Fahrers als Maßstab. Der Lenker ist etwa 2 bis 4 Zentimeter kürzer. Beim Triathlon oder beim Fahren auf Zeit sind zusätzlich Lenkeraufsätze angebracht. Sie dienen dem Fahrer, um die Unterarme aufzulegen. Die Hände greifen dabei nach vorne.
Der Sattel wird waagerecht eingestellt und ist um die 4 bis 15 Zentimeter höher, als der Lenker. Die genaue Sitzhöhe muss vom Fahrer selbst angepasst werden.
Schaltungs- und Bremsgriffe sind im heutigen Standard der Rennräder als integrierte Einheit vorhanden. Bei der Schaltung handelt es sich um eine sogenannte Kettenschaltung, beim Bergzeitfahren gibt es oft auch einen Rahmenschalthebel. Seit dem Jahre 2003 sind außerdem meist Kompaktkurbeln am Rad angebracht. Diese bieten dem Fahrer die Möglichkeit auch in kleinen Gängen starke Steigungen zu meistern. Der Grund dafür: die beiden vorderen Kettenblätter sind etwas kleiner als üblich. Bei den Bremsen handelt es sich fast ausschließlich um mechanische Felgenbremsen. Die Felgen selbst sind äußerst schmal. Das selbe gilt dementsprechend auch für die Reifen.
Im Gegensatz zu dem herkömmlichen Fahrrad, das wir im Alltag nutzen, fehlen bei einem Rennrad der Gepäckträger, Schutzbleche, sowie die Beleuchtung und der Dynamo. Beleuchtung und Dynamo kommen lediglich bei einigen Traingsrädern vor. Dafür hat fast jedes Rennrad 1 bis 2 Halterungen für die Trinkflaschen des Fahrers. Die Halterungen befinden sich am Unterrohr und am Sitzrohr.
Darf ich ein Rennrad im Straßenverkehr nutzen? Ein Rennrad darf genauso wie jedes andere Fahrrad auch im Straßenverkehr genutzt werden. Allerdings müssen dem Gesetz nach Lichter angebracht werden. Bei den meisten Rennrädern reichen Batterielichter, bei anderen, wie zum Beispiel einem Mountainbike, muss auch ein Dynamo angebracht werden. Lediglich bei einem Radrennen sind die Fahrer von der Pflicht die Lichter mitzutragen befreit.
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