Wenn man heutzutage einen Babysitter oder Nachhilfelehrer benötigt, etwas zu verkaufen hat oder einen Job sucht, geht man meistens nicht mehr „über die Dörfer", um Kleinanzeigen in der Lokalzeitung zu inserieren. Schließlich kann man im Internet mittlerweile viel günstiger und vor allem auch zeitsparender ein Inserat aufgeben. Und von A wie Automobile bis Z wie Zuchttiere, findet man alles mögliche und kann fast alles zum Verkauf anbieten. Dabei sind die meisten Kleinanzeigenportale sehr benutzerfreundlich gestaltet. Zudem sind die meisten privaten Kleinanzeigen unentgeltlich aufzugeben, so dass also nur die herkömmlichen Nutzungsgebühren für das Internet anfallen. Da viele Arbeitgeber heutzutage für ihre Arbeitsgesuche nicht mehr die Zeitung nutzen, sondern das Internet, werden diese Portale mittlerweile auch sehr häufig für die Jobsuche benutzt. Auch hier fällt dann lästiger Papierkram weg, da zum Beispiel Lebensläufe automatisch erstellt werden können und somit der potentielle Arbeitgeber darauf direkten Zugriff hat. Die meisten Anzeigen sind recht schnell erstellt, womit man durch die virtuellen Kleinanzeigen auch wieder mehr Zeit für andere Dinge hat.
Die Vorteile einer Kleinanzeige
Ein weiterer Vorteil ist auch, dass die Anzeige im Internet viel mehr Leute erreicht als Anzeigen in lokalen bzw. regionalen Zeitungen oder überregionalen Gazetten. Natürlich muss man bei dem schier unendlich großen Markt von Kleinanzeigenportalen auch darauf achten, dass man nicht auf schwarze Schafe stößt, die unseriöse Angebote offerieren und versteckte Kosten bereithalten.Dass sich das Internet als Plattform für Auktionen und Kleinanzeigen endgültig durchgesetzt hat, hat auch der „Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und Neue Medien“ (Bitkom) festgestellt. Bitkom ist das Sprachrohr der IT-, Kommunikations- und Neue-Medien-Branche. Knapp 13 Millionen Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren haben beispielsweise im Jahr 2007 private Verkäufe über das Internet getätigt. Gut jeder Fünfte in dieser Altersgruppe ist damit bereits ein aktiver Online-Verkäufer. Noch bei 3 Millionen (5%) lag der Anteil im Jahr 2002, im Jahr 2004 dann schon bei 9 Millionen (14%). Für das Jahr 2008, wo endgültige Zahlen noch nicht vorliegen, rechnete man mit mindestens 14 Millionen privaten Online-Verkäufern. Innerhalb der EU liegt Deutschland damit auf Platz zwei. An der Spitze liegt Dänemark, gefolgt von den Deutschen und den Niederländern. Geringer als in diesen drei Ländern ist die Begeisterung für Online-Verkäufe derzeit noch in den restlichen europäischen Staaten. Nur 10% der 16- bis 74-Jährigen bieten im EU-Durchschnitt Dienstleistungen oder Waren online an. Kaum eine Rolle spielen da z.B. private Online-Verkäufe in Italien oder Frankreich. Bei 4 beziehungsweise 7% lagen dort die Quoten im Jahr 2007, während sie sich in Bulgarien und Rumänien gar nur auf 1% beliefen.
Kleinanzeigenportale - Ein großer Markt
Schon länger bewährt haben sich das Internet bzw. Kleinanzeigenportale auch als Plattform für den Einkauf. Via Internet wurden im Jahr 2007 Dienstleistungen oder Waren von 41% der Deutschen bestellt. Bei 23% lag hier der EU-Durchschnitt.Unter anderem von drei Faktoren hängt der Verkauf über das Internet in Deutschland ab: Geschlecht, Bildung und Breitband-Zugang. So nutzen 26% der Männer das Internet als Verkaufs-Plattform, während dies jedoch nur 16% der Frauen tun. Im Hinblick auf die Bildung wurden Waren von nur 15% der Deutschen mit maximal Hauptschulabschlusses im Internet veräußert, während es bei Personen mit Abitur 25% waren. Hingegen haben 30% der Deutschen, die über einen Breitband-Anschluss verfügen, 2007 via Internet und Kleinanzeigenportale Waren verkauft. Nur 17% waren es bei Personen, denen nur ein herkömmlicher Internetanschluss zur Verfügung steht. Gerade weil die Branche der Kleinanzeigenportale immer stärker wächst, wird es auch immer schwieriger sich dort zurechtzufinden. Deshalb haben wir auf kleinanzeigenportal.com die sechs Branchenführer unter die Lupe genommen und getestet. |